Das Wort KIMONO wird in der westlichen Welt meist mit einem schweren Seidenmantel in buntem Blumenmuster assoziiert.
Praktisch gibt es Kimonos (japanisch: Gofuku) aber in allen traditionellen Mustern, für Männer auch unifarben und dunkel.
Vor einigen Wochen habe ich in einem kleinen japanischen Geschäft im Zentrum Mailands (das wegen der schlechten italienischen Konjunktur leider mit Jahresende schliessen muss) diese Jacke aus einem dickeren Krepp (wahrscheinlich Wollgemisch) gefunden.
Mit einem Kaschmirpulli (hier eine rosa Weste, wegen der klareren Linie mit den Knöpfen auf der Hinterseite getragen) und einer adretten schwarzen Hose wird sie Herbst - fit gemacht.
Aber auch ein nicht zu weiter Rock sieht gut dazu aus.
Auf dem nächsten Foto sieht man das Muster: ein gespenstischer Winterwald aus schwarzgrauen Metallfäden. Er wird von bunten Büschen erhellt. Leider kommen die Farben nicht so richtig heraus - Bronze-farben, ins rosa gehend, und eisblau - in Lurex, und graubeige.
Das auffallende Stück braucht keinen anderen Schmuck, ich nehme deshalb nur Aquamarin - Ohrgehänge dazu.
Anmerkung am Rande: traditionell wird der Kimono mit einer Schärpe, meist aus dem gleichen Stoff, geschlossen. Für uns könnte man das in einen weichen Leder - Bindegürtel übersetzen.
Ich schliesse sie mit einer Häkelblüte im selben Eisblau - ist aber Geschmacksache.......
Was meint Ihr dazu, Kleidungsstücke anderer Kulturen an den eigenen Geschmack anzupassen?
Und wie würdet Ihr diese Jacke stylen?
Bis bald
Rosa


